Prof. J. Walter - Informationstechnik, Mikrocomputertechnik, Digitale Medien Mechanik
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Last Mile Solution
Sommersemester 2019
Josy Laier | Janik Streicher | Fabian Becker

Mechanik

Mechanik Prototypen-Fahrgestell HfG

Funktionsmodell

Abb. 3.19: Funktionsmodell E-Trike

Das Funktionsmodell des E-Trikes besteht aus zwei wesentlichen Rahmenteilen. Zuerst aus der Lenkstange (vorne in Abb. 3.19), bestehend aus einem Rohr und den beiden Platten für den Klappmechanismus. Dieser soll später dem Zusammeklappen und damit platzsparenden Aufbewahren des Fahrzeugs dienen.

Klappmechanismus

Abb. 3.20: Detailbild Klappmechanismus

Weiterhin besteht das E-Trike aus dem Rahmen (hinten in Abb. 3.19), bestehend aus geschweißten Vierkantrohren. In der Lenkstange läuft die Lenkwelle, geführt über Lager, die sowohl die Gabel, als auch den Lenker anbindet. Am Lenker befindet sich das Daumengas und der Bremshebel für die mechanische Trommelbremse. Ein weiteres Daumengas dient als Bremse über Rekuperation. Die Gabel lagert das angetriebene Vorderrad. Eine Box, die an der Lenkstange montiert wird, beinhaltet die Elektronik und den Akku. Die Kabel werden über die Gabel und die Lenkstange in die Box geführt. Die Box soll später durch eine Tragtasche für alltägliche Dinge, wie Schreibmaterial, Laptop oder Wertsachen ersetzt werden. Das größere Rahmenteil soll die spätere Standfläche für den Fahrer, sowie die Achsen für die Hinterräder beinhalten. Die Hinterräder werden durch Trommelbremsen gebremst.

Mechanik Akku/Elektronik-Box

Zum Schutz und Verstauen des Akkus und der Elektronik wird eine Box benötigt. Da es sich in diesem Projekt um den Aufbau einen Funktionsmodells handelt wurde ein vorhandenes Gehäuse einer Spannungsquelle verwendet. Der Vorteil hierbei ist das metallische Material des Gehäuses, das guten Schutz für den Akku bietet. Um diesen weiterhin vor Erschütterungen zu schützen wird das Gehäuse mit einem Schaumstoffquader ausgekleidet. Dieser wird so zurechtgeschnitten, dass der Akku, sowie die Elektronik nicht verrutschen können.

Abb. 3.21: Akku-Box von oben

Die bereits vorhandenen Bohrungen im Gehäuse werden für den Power-Knopf des Reglers, sowie die Motorkabel, Ladebuchse und Daumengas-Kabel verwendet. Für den USB-Anschluss zum Flashen des Reglers muss eine zusätzliche Bohrung angebracht werden. Die Box wird mit zwei Rohrschellen an der feststehenden Lenkstange befestigt. Diese werden an der Lenkstange angeschweißt, die Box kann somit befestigt werden.

Box_2

Abb. 3.22: Akku-Box mit Motor 


  Mit Unterstützung von Prof. J. Walter Sommersemester 2019